Weiter steigende Ausnahmen für große Industrieunternehmen bei der EEG-Umlage belasten einseitig Gewerbe und Privathaushalte

Weiter steigende Ausnahmen für große Industrieunternehmen bei der EEG-Umlage belasten einseitig Gewerbe und Privathaushalte

Eine Studie des Forums ökologische Marktwirtschaft bestätigt die einseitige Belastung des gewerblichen und privaten Mittelstandes durch die Energiewende. Die Entlastung von hauptsächlich Großkonzernen im Umfang von 17 Mrd. Euro 2016 werden direkt mit 11 Mrd. Euro von den andereTeure Netze, Ausnahmen nur für Großindustrien Stromkunden über den Strompreis finanziert. Eine Verbesserung ist nicht in Sicht.

Damit wird der Mittelstand in Deutschland direkt benachteiligt.

Den Inhalt der Studie finden Sie hier.

Das AfD Mittelstandsforum fordert eine Abkehr von der Ausnahmestrategie hin zu einer gleichmäßigeren und gerechten Verteilung und Minimierung der Kosten der Energiewende.

BREXIT-Das AfD-Mittelstandsforum gratuliert

BREXITDas AfD-Mittelstandsforum gratuliert den britischen Wählern zu ihrer demokratisch gefällten Entscheidung über den Austritt aus der Europäischen Union!

Analysieren wir kurz die wesentliche, ökonomische Folge des Brexit:

Ja, weltumspannende Finanztransaktionen werden dadurch erschwert. Der heutige Absturz der Börsenkurse ist der Gradmesser.
Ist das wirklich schlimm?

Die Weltwirtschaft steht aus folgendem Grund am Abgrund:

  • Die realwirtschaftliche Leistungserbringung macht nur noch einen Bruchteil der weltweiten Wertschöpfung im Vergleich mit dem Volumen spekulativer Finanzgeschäfte aus. Diese sind eine Zeitbombe. Wenn sie platzen, werden sie über ihre Hebelwirkung die Realwirtschaft mit nach unten reißen.
  • Über den Brexit wird das Volumen der Finanzindustrie reduziert und somit „Überdruck in dieser Zeitbombe abgelassen“. Die Realwirtschaft erhält dadurch – relativ gesehen – wieder mehr Gewicht an der weltweiten Wertschöpfung.
  • Die Realwirtschaft, das sind die ehrlich arbeitenden Handwerker, Kaufleute, Freiberufler, Landwirte und inhabergeführten Unternehmen, also der Mittelstand. Für sie ist der Brexit ein Freudentag und er sollte ein Freudentag für alle Wirtschaftsverbände sein, die behaupten, mittelständische Interessen zu vertreten.

Vorstands-Klausurtagung des AfD-Mittelstandsforums

Der erweiterte Bundesvorstand des AfD-Mittelstandsforums traf sich am 16. April 2016 in Leipzig zu einer Klausurtagung, an der auch unsere Parteiprecherin Frau Dr. Frauke Petry und Herrn Prof. Meuthens Büroleiter Herr Ralf Özkara teilnahmen. In harmonischer Atmosphäre wurde bekräftigt, daß das AfD-Mittelstandsforum ein eigenständiger Verein mit besonderer Nähe zur Partei bleibt. Dadurch können insbesondere Unternehmen angesprochen werden, die sich (noch) nicht trauen, die AfD offen zu unterstützen. Das AfD-Mittelstandsforum bringt seine fachliche Expertise bei Gesprächen des AfD-Bundesvorstandes mit interessierten, mittelständischen Unternehmern ein. Es übernimmt auch diese Gespräche, um den Parteivorstand zu entlasten. Ein weiteres Ziel ist die gemeinsame Gewinnung von Spenden.

Frau Dr. Petry hat das AfD-Mittelstandsforum aufgefordert, mittelständische Themen zu formulieren und in die Partei einzubringen.

Als wesentliche Kernthemen wurden beschlossen:

  • Abschaffung der Gewerbe- und Erbschaftssteuer,
  • gegen Zwangsmitgliedschaften in Kammern und der GEZ,
  • Verhinderung der Deindustrialisierung Deutschlands unter dem Deckmantel angeblichen Klimaschutzes,
  • keine zentralistischen EU-Entscheidungen mehr zu Lasten deutscher Unternehmen,
  • Aufklärung zu versteckten Risiken in der betrieblichen Altersversorgung,
  • Ablehnung von TTIP und Russlandsanktionen.

Die Digitalisierung der Arbeitswelt wird dramatische Arbeitsplatzverluste mit sich bringen, womit die Bevölkerung noch mehr schrumpfen müsste, um diesen Trend auszugleichen. Die Befürworter der aktuell stattfindenden, massenhaften Zuwanderung blenden diesen Zusammenhang völlig aus. Zur Auflockerung referierte der Repräsentant der autonomen Republik Baschkortostan in Deutschland, das brandenburgische AfD-Mitglied Arthur Wagner, über Geschäftsmöglichkeiten in Russland auch in Zeiten von Sanktionen.

Das AfD-Mittelstandsforum wird weitere Landesverbände aufbauen, um ganz Deutschland abzudecken.

Interessenten wenden sich bitte an h.mueller@afd-mittelstand.de.

Dipl.-Volkswirt Hans-Jörg Müller, Bundesvorsitzender des AfD-Mittelstandsforums e.V. www.afd-mittelstand.de

Bestrafung des Mittelstandes für Abgastricks der Autoindustrie – NICHT MIT UNS!

20160408_DieselsteuerDas AfD-Mittelstandsforum lehnt die Initiative der grünen Umweltminister von NRW, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Hessen zur Abschaffung des Steuervorteils für Diesel und damit der Erhöhung von Ausgaben von Millionen Mittelständlern kategorisch ab.

Insbesondere die Begründung, dass die Autohersteller mit Manipulationen innerhalb des Abgasskandals nachgewiesen haben, dass es keinen Umweltvorteil für Dieselfahrzeuge gibt, zeigt auf, dass statt Bestrafung von Schuldigen nur wieder eine Möglichkeit zur Erhöhung der Abgabenlast genutzt werden soll.

Die Umweltpolitik der Partei „Bündnis 90 Die Grünen“ gefährdet zum wiederholten Mal den Wohlstand unserer Bürger.

http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Umweltminister-wollen-nach-Abgas-Affaere-Diesel-teurer-machen-2006998204

Mittelstandsforum der AfD startet neu durch – harmonische Vorstands-Neuwahlen in Schweinfurth

Auf ihrer Mitgliederversammlung in Schweinfurth hat das AfD-Mittelstandsforum in Schweinfurth einen neuen Vorstand gewählt. Mit überwältigender Mehrheit wurden alle Vorstandsmitglieder neu gewählt. Mit Hansjörg Müller wurde der ehedem stellvertretende Bundesvorsitzende zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Der neue Bundesvorstand (unten) mit den Länderbeauftragten (oben) von links nach rechts Dr. J. Keiler, M. Lieschke, R. Glöckner-Goldmann, H. Müller, D. Adam, U. Kamann, M. Scheer, M. Gellner, R. Huwer
Der neue Bundesvorstand (unten) mit den Länderbeauftragten (oben) von links nach rechts Dr. J. Keiler, M. Lieschke, R. Glöckner-Goldmann, H. Müller, D. Adam, U. Kamann, M. Scheer, M. Gellner, R. Huwer

Unser neuer Vorstand:

Bundesvorsitzender: Hansjörg Müller
Stellvertreter: Uwe Kamann, Ralf Glöckner-Goldmann, Dirk Adam
Schatzmeister: Roland Huwer
Schriftführer: Markus Scheer
Beisitzer: Matthias Gellner, Matthias Lieschke, Dr. Joachim Keiler

Das AfD-Mittelstandsforum wird unter anderen kurzfristig inhaltlich Stellung zur Erbschaftssteuer, Massenzuwanderung , TTIP sowie Russland-Sanktionen nehmen. Dazu wird das AfD-Mittelstandsforum in naher Zukunft eine Klausurtagung durchführen.

Bild Vorstand MSF-NRW Komplett

Außerordentliche Mitgliederversammlung des Landesverbands Nordrhein-Westfalen

Außerordentliche Mitgliederversammlung des Landesverbands Nordrhein-Westfalen

Wie angekündigt, wurde am Samstag, dem 26. September, die außerordentliche Mitgliederversammlung des Landesverbandes NRW unseres Mittelstandsforums durchgeführt.

Diese wurde notwendig, da wir beim Landesvorstand drei Austritte zu verzeichnen hatten. Die verbliebenen Vorstände sind dankenswerter Weise zum 26.09 zurück getreten, sodass der Landesvorstand für eine volle Amtszeit komplett neu gewählt werden konnte.

Trotz des gleichzeitig durchgeführten AfD-Bezirksparteitags Düsseldorf und der Klausurtagung der Jungen Alternative NRW hatten wir eine sehr gute Beteiligung, mehr als 50 Prozent aller Mitglieder aus NRW waren anwesend. Dies belegt das große Interesse an unserem Mittelstandsforum.

Durch einen überaus erfreulichen Mitgliederzuwachs konnten wir den Landesverband in den letzten Wochen aus seinem Dornröschenschlaf erwecken – die Zahl unserer Mitglieder hat sich mehr als verdoppelt. Wir freuen uns auch darüber, dass einige Landesvorstände des AfD-Landesverbandes NRW dem Mittelstandsforum beigetreten sind und damit die Bedeutung unseres Verbandes für den wirtschaftspolitischen Diskurs der AfD bestätigt haben.

Markus Pretzell, Landessprecher der AfD NRW, wies in seinem Grußwort zu Recht darauf hin, dass der deutsche Mittelstand von den linken Parteien verachtet und von der CDU bestenfalls ignoriert wird. Selbst die FDP setzt neuerdings gleichfalls lieber auf gefälligen Wohlfühlliberalismus statt auf klare marktwirtschaftliche Kante.

Die Notwendigkeit dem Mittelstand eine starke Stimme zu geben, unterstrich auch Unternehmer Uwe Kamann, der zum neuen Landesvorsitzenden des AfD-Mittelstandsforums gewählt wurde. In seiner Eröffnungsrede sagte Kamann: „Unserem AfD-Mittelstandsforum wird im wirtschaftlichen Bereich die gleiche Bedeutung und gesellschaftliche Verantwortung zuteilwerden, wie der AfD im parteipolitischen Spektrum. Wir müssen und werden die Alternative zu dem bestehenden Wirtschaftsverbandskartell sein. Eine Alternative für den Mittelstand, die den Mut hat, den Finger in die wirtschaftspolitische Wunde zu legen und die in der Lage ist, zukünftig positive Veränderungen für den Mittelstand herbeizuführen.“

Alle gewählten Vorstandsmitglieder und die Rechnungsprüfer wurden mit einer stabilen Mehrheit von über 95% der anwesenden Mitglieder gewählt.

Gewählt wurden:

· Uwe Kamann (Vorsitzender)
· Markus Scheer (Stellv. Vorsitzender)
· Thomas Roeckemann (Stellv. Vorsitzender)
· Thomas Kunze (Schatzmeister)
· Ingo Schumacher (Schriftführer)
· Matthias Gellner (Beisitzer)
· Sebastian Schulze (Beisitzer)
· Helmut Holzem (Rechnungsprüfer)
· Christoph Oebel (Rechnungsprüfer)
·
Der hohe Grad der Zustimmung ist Ansporn für den neu gewählten Landesvorstand, uns mit guter wirtschaftspolitischer Arbeit als der alternative Mittelstandsverband in NRW zu etablieren. Für die nächsten zwei Jahre versprach der neugewählte Vorsitzende Uwe Kamann, „ die Landesregierung mit ihrer desaströsen Wirtschaftspolitik mit Aktionen und Maßnahmen vor uns herzutreiben, um spätestens 2017 im Landesparlament für wirtschaftspolitische Veränderungen und eine bessere Zukunft unseres Mittelstandes zu sorgen.“

Gemeinsame Presseerklärung der AfD-Partei und des AfD-Mittelstandsforums

Gemeinsame Presseerklärung der AfD-Partei und des AfD-Mittelstandsforums

zur weiterhin konsequenten Vertretung mittelständischen, wirtschaftsliberalen Unternehmertums in beiden Organisationen

Einerseits ist das AfD-Mittelstandsforum ein eigenständiger Wirtschaftsverband, der seine Entscheidungen unabhängig trifft und vertritt. Andererseits steht das AfD-Mittelstandsforum den wirtschaftspolitischen Zielen der AfD-Partei nahe, was aus der Präambel seiner Satzung hervorgeht.

AfD-Partei und AfD-Mittelstandsforum bekennen sich gemeinsam zur freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und zur sozialen Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards. Sie ist am Besten geeignet, Wohlstand zu schaffen und zu sichern, gemäß dem Leitspruch: „Kein Wohlstand ohne starken Mittelstand“.

In diesem Kontext macht sich das AfD-Mittelstandsforum für die Interessen des unternehmerischen Mittelstandes in Deutschland stark und vertritt diese mit Nachdruck gegenüber allen Seiten, insbesondere auch gegenüber der AfD-Partei.

Selbstverständlich bleibt die AfD-Partei nach dem Essener Parteitag die gleiche Heimat für wirtschaftsliberale Unternehmer, die sie vorher auch gewesen war. Die AfD-Partei befindet sich jetzt wieder im ursprünglichen, programmatischen Fahrwasser wie bei Ihrer Gründung im Jahre 2013. Die Zeiten der einseitigen, programmatischen Verengung ursprünglich breiter und basisdemokratischer Ansätze, insbesondere durch die abgewählte Parteiführung, gehören der Vergangenheit an.

Die Wiederherstellung der patriotisch/konservativen Ausrichtung der AfD-Partei geht nicht zu Lasten wirtschaftsliberaler Positionen, weil sie komplementär zu ihnen erfolgt. In der öffentlichen Berichterstattung über die AfD-Partei gibt es ein großes Missverständnis: die Begriffe „patriotisch/konservativ“ und „wirtschaftsliberal“ werden als Gegensätze dargestellt, obwohl sie es in keiner Weise sind.

Was macht einen mittelständischen Unternehmer aus? Er steht auf zwei Standbeinen gleichzeitig. Einerseits ist er Bürger unseres Landes, der in seinem Wohnort, seinem Umfeld, mit seinen Mitmenschen fest verwurzelt ist. Als Bürger ist er per se patriotisch/konservativ eingestellt, weil es dem bodenständigen Umfeld entspricht, aus dem er kommt. Andererseits ist er als Wirtschaftstreibender per se wirtschaftsliberal eingestellt, d.h. er bevorzugt eine Wirtschaftspolitik, die seinem unternehmerischen Handeln möglichst viel Freiraum bietet, ohne sozialistische Eingriffe seitens des deutschen Staates oder eines Staatenverbundes, wie der EU. Die neue Doppelspitze der AfD-Partei, Dr. Frauke Petry/Prof. Jörg Meuthen, verbindet auf ideale Art und Weise patriotisch/konservative mit wirtschaftsliberalen Eigenschaften. Das sind zwei Seiten ein und derselben Medaille, die nur gemeinsam existieren können.

Das AfD-Mittelstandsforum bleibt unverändert ein wirtschaftsliberaler Hort mit Nähe zur gleichzeitig patriotisch/konservativen + wirtschaftsliberalen AfD-Partei.

Um die unverändert überragende Bedeutung des unternehmerischen Mittelstandes für die AfD-Partei zu unterstreichen, arbeiten das AfD-Mittelstandsforum und die „Wirtschaftsliberalen in der AfD“ (WIDA) eng zusammen.

Berlin und Frankfurt, den 16. Juli 2015

Dr. Frauke Petry, AfD-Partei, Sprecherin
Dipl-Volkswirt Hansjörg Müller, AfD-Mittelstandsforum, stv. Bundesvorsitzender